LĂ€uft wie geschmiert

Ich muss doch wechseln; mein vormaliges Lieblingsportal „Gute Frage“ bringt nichts interessantes mehr 🙁
Ich gehe statt dessen zu Amazon, dieser Fundgrube an neuen, innovativen, preiswerten und interessanten Kondomen. Neuester Bringer: ein „festes HyaluronsĂ€ure-Kondom“ aus „geschmiertem ultradĂŒnnem Sex-Sicherheitsmaterial“ (Amazon | Archiv). Das Bild verunsichert mich zwar ein wenig (WTF ist das da drin!?), aber die zugesagten Eigenschaften sind ĂŒberzeugend – ein nacktes, supraleitendes schwarz-gold-silbernes Durex-Kondom zur OberflĂ€chenstraffung, mit dem mein Leben besser wird, kann man bei dem angebotenen Preis von EUR 2,33 / 10 StĂŒck einfach nicht ablehnen (auch wenn der angegebene Liefertermin 3.7., hmnja, fĂŒr spontane Aktionen eher unpraktisch ist). Beruhigend und vertrauenerweckens ist auch der Name des VerkĂ€ufers: „tranquili“ klingt doch um LĂ€ngen besser als der angegebene Firmenname „guangzhouxinlongtai shangmaoyouxiangongsi“. Leider kann Google Maps mit der Firmenadresse „haizhuqufengyangjiedongxiaonanlu247hao guangzhoushi guangdongsheng 510260“ nicht wirklich was anfangen, aber China ist toll. Bestimmt mag ich China.

Die Chinesen wieder…

Immer sind es die Chinesen, die uns heutzuage alles vormachen. Wirtschaft, Politik, you name it. Selbst Krankheiten. FrĂŒher haben wir EuropĂ€er die mal exportiert und ganze Landstriche damit ausgerottet (man denke nur an die erfolgreiche Eroberung, Ă€h, Entdeckung Mittelamerikas), heute kriegen wir nicht mal das mehr hin. Corona, sag ich nur. Ist ja auch echt gut fĂŒr die Wirtschaft, so kondomtechnisch gesprochen:

Coronavirus treibt in China KondomverkÀufe in die Höhe
[…] In ihrer Langeweile kaufen sich die Chinesen vor allem Spiele fĂŒr Nintendos Switch-Konsole, Yogamatten, BĂŒcher und Kondome.

So die Tiroler Tageszeitung. Hmnja. Passt ja ganz gut. Also bis auf die Switch (warum eigentlich nur die und keine anderen Konsolen?). Und die BĂŒcher. Wer liest heute schon noch TotholzbĂŒcher. Aber Yogamatten und Kondome. Ja, denn:

Sportliche BetÀtigung innerhalb der eigenen vier WÀnde ist vielen chinesischen Konsumenten offenbar sehr wichtig.

Geht doch. Alles nicht so schlimm mit Corona, wenn bei den Chinesen schon Langeweile ausbricht, oder? Prost!

Experten, die offiziell in Deutsch studierte

Es wird mal wieder Zeit fĂŒr eine TĂŒte Deutsch – denn auch in China hat man Experten, „die offiziell in Deutsch studierte“, in diesem Fall wahrscheinlich nicht mal in die NĂ€he einer Grammatik gelassen:

2010- Gestartet Zioxx Marke – das dĂŒnnste Latex – Kondom; Zioxx Produkte wurden durch 60 QualitĂ€tskontrollen beendet die QualitĂ€t und Sicherheit zu gewĂ€hrleisten, Experten, die offiziell in Deutsch studierte nahmen an Zioox F & E. Mit der innovativen Technologie der molekularen Umlagerung, das Kondom gesteuert so niedrig wie 35 & mgr; m ist die dĂŒnnste in Gegenwart.

Zioxx Leidenschaft ist das dickste Kondom unter Zioxx Produkten
Aber die Erfahrung hat darĂŒber hinaus andere Produkte sprang
Die Textur der Zioxx Leidenschaft ist wie Seide, Sie eine weiche und Haut-zu-Haut-GefĂŒhl prĂ€sentiert
Zutaten: Latex
Form: Reservoir Spitze
Schmiermittel: HyaluronsÀure

Abgesehen davon sind diese Produkte in Europa nicht verkehrsfĂ€hig – die ganze „MĂŒhe“ mit der Eindeutschung war also fĂŒr die Katz :-/
(OK, viel „MĂŒhe“ macht das mit Google & Co heute nicht, aber trotzdem – schade drum…)

Gibt es die Trump-Kondome wirklich?

Trump-Bashing ist ja nun weltweit ein beliebter Sport geworden – was sonst soll man mit einem PrĂ€sidenten, der alle Satiriker der Welt arbeitslos macht, auch noch anstellen. Immer wieder gerne wird auch darauf verwiesen, wie er sich mit diesem oder jenem (Person oder Land, egal) anlegt, um seine eigenen Interessen mithilfe seines Amtes durchzuboxen. So weit, so normal. Macht macht… na ja.

In China geht Trump aktuell gegen etliche Produkte vor, die seinen Namen tragen – von Toiletten ist die Rede (auch wenn die Namensgebung angeblich rein zufĂ€llig sein und mit King Donald nichts zu tun haben soll), die gibts auch tatsĂ€chlich, siehe nebenstehende Werbung – aber auch von etlichen anderen Produkten, u.a. (wĂŒrde ich sonst darĂŒber schreiben?) Kondomen, die allerdings immer nur in NebensĂ€tzen oder Überschriften auftauchen. Trotz intensiver Suche (mindestens eine halbe Stunde!) konnte ich keine Bilder von Trump-Kondomen finden, auch keine Angebote in Shops oder auf chinesischen MarktplĂ€tzen (wenn man mal von diversen Spaß-Editionen absieht, die haben aber mit China nichts zu tun).

Also: Hat jemand von Euch die schon mal gesehen? Hat jemand ein Bild oder einen Link zum Hersteller?

Der berĂŒhmte Sack voll Reis

bpdder bekanntlich in China steht und dessen Umfallen von der Weltöffentlichkeit jedes Mal gespannt erwartet wird, weil die Folgen mit Sicherheit unabsehbar dramatisch sind; dieser metaphorische Sack Reis fiel nun wieder einmal um.
Seit vorgestern jagen nĂ€mlich Schlagzeilen um den Globus: „Ein Mann aus Florida hat mit einer gestohlenen Kreditkarte Kondome gekauft!“ Neiiin! Doch!! Oooh!!!
Das Boynton Beach Police Department hatte auf seiner Facebook-Seite unter etlichen anderen Routinemeldungen ĂŒber die alltĂ€gliche KleinkriminalitĂ€t im ansonsten recht beschaulichen Strandörtchen mit nebenstehendem Foto des 21jĂ€hrigen Jack N. vorgestern die Meldung verbreitet:

He robbed a woman of cash at gunpoint early this morning on Southwest 14th Avenue. Just prior to the robbery, he used a stolen credit card to buy $10 worth of condoms at a 7-Eleven, 101 W. Woolbright Road. He left the store but then came back with another man and a woman. He attempted to buy more items, but the credit card was declined.

Mehr war da eigentlich nicht. Und doch stĂŒrmte die Nachricht wie ein Lauffeuer durchs Land – bis zur Daily News und weiter bis zu uns. WTF?
Und was lernen wir daraus? Mit gestohlenen Kreditkarten FlĂŒge buchen, Autos kaufen oder Geld abheben ist normal und nicht berichtenswert. Aber Kondome! Kondoooome! Ts ts ts. Leute, fragt mal die (Online-) KondomhĂ€ndler Eures Vertrauens. Wenn die mal den Mund aufmachen wĂŒrden, die Welt sprĂ€che von nichts anderem mehr als von der Kreditkartenklau-Kondomkauf-Mafia.
Nun ja. Aber zumindest dĂŒrfte Jackie hier derzeit der berĂŒhmteste Kondomdieb Amerikas sein. 15 minutes of fame, das ist doch wenigstens was.

Elros… schon mal gehört?

Also mir war dieser Begriff bisher vollkommen unbekannt, aber es handelt sich laut German.China.Org.cn um „ein von einer Studentin erfundenes, spezielles Kondom“. Das Internet kennt dazu keine weiteren Quellen, insofern ist das mit Vorsicht zu genießen. Nichtsdestotrotz hier die Highlights:

„Das Kondom und der G-String bilden eine Einheit und die bedeckte FlĂ€che ist groß. Daher ist es effektiv bei der VerhĂŒtung. Gleichzeitig fördert es die Gesundheit und kann Keime vermindern“, erzĂ€hlte Kong Yanxiang, Projektleiterin beim Elros-Kondom und Studierende im dritten Semester an der Klinischen Medizin der Southern Medical University.
Dieses neuartige Kondom hat die Aufmerksamkeit der Investoren beim Risikokapital erweckt. Die Guang Dong YueZheng Enterprise Investment Management Co.,LTD. hat dafĂŒr zwei Millionen Yuan (230.000 Euro) investiert. Kong meint: „Die 500.000 Yuan (57.700 Euro) werden als Grundkapital genutzt. Der Rest wird fĂŒr pharmakologische Experimente, Forschung und Entwicklung usw. verwendet. Zurzeit sind wir gerade dabei, die Formen fĂŒr die Kondome anzufertigen. Zum experimentellen Zweck werden wir 10.000 StĂŒck herstellen. Voraussichtlich kommen sie in der zweiten HĂ€lfte dieses Jahres auf den Mark, zuerst in Guangzhou.“

Möglicherweise handelt es sich um ein in einen Damenstring integriertes Kondom, wie es bereits in SĂŒdamerika als „Panty Condom“ (ich berichtete bereits) vermarktet wird, oder vielleicht auch eine Art Gummihöschen (wie hier) – leider geht das aus dem Artikel nicht genau hervor.
Vielleicht weiß ja von Euch da draußen jemand etwas Genaueres darĂŒber – Infos sind gerne willkommen.

Update, 11.6.14: Rocketnews hat auch was dazu, inclusive Zeichnung; und aus dem „Elros“ wurde ein „Eros Protector“… aber lest selbst:

So it goes that enterprising young Chinese college student Kong Yongxiang apparently took one look at a standard condom and thought, “This is way too revealing.” She then went on to invent what is creatively called the “Eros Protector” – literally a condom attached to a thong, with a special pouch that goes over the testicles, ensuring that your male partner’s gross peen and balls stay both safely sheathed in latex and thankfully out of sight.
The Eros Protector will come with a pouch that dispenses specially designed condoms that actually screw into place on the front of the thong. Apparently, instead of standard lubricant, these condoms also come equipped with a Chinese herbal blend lubricant that helps to maintain the pH balance of a woman’s private parts.

Update, 15.6.14: GUARDIAN-of-love Jetzt gibt es wieder Nachrichten direkt aus China zum Thema, und zwar in dem QualitĂ€tsblatt „Nachrichten Heute Deutschland„. Aus dem „Eros Protektor“, vormals „Elros-Kondom“, ist jetzt ein „Guardian of Love“ geworden:

Ein G-Schnur Kondom, das von den Medizinstudenten in Guangzhou entworfen ist, steigt jetzt in Massenproduktion, dank eine neue zwei Million Yuan-Investition von einem Risikokapitalunternehmen ein, das im Provinz Guangdong basiert wird. Die Neuerfindung, betiteltes „The Guardian der Liebe“, wurde durch ein Team von sechs Studenten € ” fĂŒnf Frauen und von einem Mann € ” an Guangzhous sĂŒdlicher medizinischer UniversitĂ€t hergestellt. Sie arbeitet als a BĂŒgel-auf Basis und benutzt ein abnehmbares dieses Kondom Schrauben fest in Platz. Sie wurde entworfen, um Schwangerschaft und Geschlechtskrankheits-Getriebe besser zu verhindern, indem man Samedurchsickern und FlĂŒssigkeitsaustausch verringerte.
Im November vom letzten Jahr, berichtete das Nanfang, dass die Studenten hatten gerade ein GeschĂ€ft registriert und ein Patent fĂŒr ihre Schaffung beantragten. Das Team, das „Ostwiederaufleben“ sich nennt, sagte, dass das Kondom ein lösliches Schmiermittel benutzt, das mit chinesischen KrĂ€utern gewĂŒrzt wird.

Was kostet ein Kondom auf Kuba?

Der Kurier weiß es ganz genau:

Der Preis fĂŒr ein Kondom kann dort nun so hoch sein wie das Durchschnittsgehalt eines kubanischen Arbeiters.

kondompreiskuba

Wow.
Da wollte ich schon anfangen zu schauen, wie man am schnellsten Kondome nach Kuba exportieren kann – bei diesen Verdienstmöglichkeiten!
Aber nein. Die vom Kurier verschÀmt zitierte Quelle, der Guardian, setzt das Ganze in ein etwas anderes Licht:

The price of a single condom has risen from just pennies to about $1.30, a day’s wages for a typical Cuban worker.

Nun ja. Tagesgehalt umgerechnet in Dollar (was bei nicht konvertierbaren WĂ€hrungen zwar nicht ganz aufgeht, aber egal). „Durchschnittsgehalt“ klingt eben – auch wenn es natĂŒrlich nicht gesagt wird – nach Monatsgehalt, und das ist natĂŒrlich eine passende Meldung fĂŒr den Kurier.
Sachlich gesehen ist es einfach so: wenn von den subventionierten Billiggummis aus China eben nicht mehr genug da sind, bewegt sich der Preis eben nach oben. Und 1 Euro pro Kondom ist nun zwar nicht gerade billig, aber durchaus noch vertretbar. FĂŒr hiesige VerhĂ€ltnisse jedenfalls.

Was mir eher die Augenbrauen nach oben treibt, ist dieser Absatz:

He said Ensume had struggled to keep up with a ruling by the state’s regulatory medical agency Cecmed two years ago that the 2012 expiration date on millions of condoms imported from China was incorrect and that the packages had to be relabelled 2014.
Gonzalez said the workers could only repackage 1,440 strips of three condoms per day while the demand in Villa Clara province alone was 5,000 daily.

Haltbarkeit per Dekret verlĂ€ngern? Wenn da ein falsches Datum draufsteht, muss der Hersteller das zurĂŒcknehmen und korrekt gelabelte Ware liefern. Das ist auch in China nicht anders. Und selbst wenn: 1440 Dreierstreifen am Tag? Wieviel Leute beschĂ€ftigen die da? Einen? Selbst der eine wĂŒrde in einem Jahr 1 Million Kondome schaffen, wenn wir die angegebene Menge mal ernst nehmen…

China: Kondomautomaten fördern sexuelle Triebe von Studenten. Vielleicht. Oder auch nicht.

Unter Überschrift „Kondomautomaten auf Campus“ berichtet Stimmen aus China ĂŒber WidersprĂŒche zwischen AufklĂ€rungsbedarf und traditionalistischer Moral auf Chinas UniversitĂ€ten:

Weil der zunehmende Geschlechtsverkehr unter chinesischen Studenten ein offenes Geheimnis ist, sind an vielen UniversitĂ€ten Chinas wie der Tsinghua und der Nankai UniversitĂ€t seit einigen Jahren Kondomautomaten oder Vergabestellen eingerichtet worden, um die Studenten vor Schwangerschaften und Krankheiten zu schĂŒtzen. (…) Vor allem die Eltern sind besorgt, die Kondomautomaten könnten die sexuellen Triebe ihrer Sprösslinge fördern.

Nun ja. Ich persönlich finde Kondomautomaten ja nicht besonders anregend, und weder ihre Betrachtung noch ihre Benutzung rufen in mir irgendwelche sexuellen Triebe wach, aber vielleicht ist das in China anders. Kann natĂŒrlich auch daran liegen, dass „nur 0,06 Prozent der MĂ€nner zwischen 17 und 20 Jahren von ihren Eltern ĂŒber VerhĂŒtung aufgeklĂ€rt (wurden), bei Frauen ca. 0,1 Prozent. Das heißt, dass AufklĂ€rung ĂŒber Verwendung von Kondomen oft nicht Bestandteil der familiĂ€ren Erziehung ist.“, wie es in dem Artikel heißt.
Schwache Leistung fĂŒr eines der LĂ€nder, die weltweit die meisten Kondome produzieren. Andererseits: Wenn auch das Land mit der prĂŒdesten Öffentlichkeit gleichzeitig der weltgrĂ¶ĂŸte Pornoproduzent ist (USA), sollte einen so etwas doch nicht mehr wundern.

Trallala, der Zoll ist da…

Manchmal fragt man sich… Die Wiener Zeitung meldete letzten Freitag die Beschlagnahme von 1.5 Mio angeblich gefĂ€lschter Kondome in Polen.

Suspicious officials at the port in Gdynia noticed the consignment of contraceptives were supposed to be a popular brand called You and Me, made in the Czech Republic. „It made no sense. Why would condoms made there be shipped to China and then shipped back?“ explained one customs officer.

Lieber Zöllner – ich erklĂ€r Dir jetzt mal, was Dir der „warehouse owner in central Poland who was to have received the shipment“ sicher mittlerweile auch schon erzĂ€hlt hat. Die Kondome der Marke „You and Me“ werden keinesfalls in Tschechien hergestellt (und demzufolge natĂŒrlich von dort auch nicht nach China verfrachtet und wieder reimportiert), dort sitzt nur der Markeninhaber. „You and Me“ ist kein tschechisches Produkt, nur eine tschechische Marke (die auch nur in Lizenz benutzt wird, aber egal). Die Kondome werden in China hergestellt und sind fĂŒr jeden Interessierten ebenfalls dort zu erwerben, mitsamt Marke, wenn nötig. Das lĂ€uft nun mal so heutzutage – kaum jemand (von ganz wenigen Werken abgesehen) in Europa stellt wirklich noch Kondome her, bestenfalls werden sie hier noch gesiegelt, meistens jedoch schon fix und fertig importiert, mitsamt Schachtel, Beschriftung und allem Drumherum. Nicht nur aus China, natĂŒrlich.
Blöd ist es natĂŒrlich nur, wenn der Importeur gerne als Hersteller durchgehen wĂŒrde und dann „made in [hier beliebiges europĂ€isches Land einsetzen]“ auf seine Schachteln drucken lĂ€sst und somit den (falschen) Eindruck erweckt, die Kondome wĂ€ren hier hergestellt (und nicht nur eingetĂŒtet) worden. Einer bekannten deutschen Marke hat das auch erst ein Richter verklickern mĂŒssen, das das nicht dasselbe ist; und die Kollegen in Polen und Tschechien werden jetzt vor dem gleichen Problem stehen: Entweder bleiben sie bei „hergestellt in Tschechien“, dann ist die Ware weg, oder sie ertrotzen sich ihre Ware, dann ist aber die Reputation im Eimer.

Hoax reloaded: Haargummis aus benutzten Kondomen

Vor fĂŒnf Jahren ging mal eine Meldung durch die Presse, in der die Nachrichtenagentur AFP unter berufung auf China Daily behauptete: „Used condoms are being recycled into hair bands in southern China“.
Aus irgendeinem Grund wird das jetzt wieder aufgewĂ€rmt – und zwar ausgerechnet vom Portal „Weltliche Apokalypse„, das sich selbst als „News-Aggregator fĂŒr die sĂ€kularen Staaten. Atheismus, Antiklerikalismus, Wissenschaft, Evolution, Homophobie, Menschenrechte, Mysterien, okkulte KrĂ€fte“ versteht:

Begann sich zu bewegen, vor allem auf Facebook (z. B. hier e hier), Hergestellt Die „news“, die in China HaarbĂ€nder verkauft werden mit gebrauchten Kondomen. Eine BestĂ€tigung wird zitiert einen werden bbc Artikel vom 2007.
WĂ€re genug, aber 30 Sekunden von Google, um herauszufinden, was die Geschichte ein Scherz ist: reden seit Jahren Snopes.com, UrbanLegends e Hoax-Slayer.
Ja, das waren einige HaarbÀnder in China hergestellt mit Kondomen gemacht. Aber diese Kondome verworfen, Nicht benutzt. Ausrangierte wÀhrend der Verarbeitung, nachdem nicht nach dem von den KÀufern genutzt.

Von der schlechten Übersetzung einmal abgesehen, hat der Autor natĂŒrlich Recht: „Wenn statt der chinesischen gab es eine sehr italienischen Fabrik in Bassano del Grappa, wĂ€re die Geschichte nicht so emotional glaubwĂŒrdig gewesen.“ Ein Verkaufshit dĂŒrfen diese HaarbĂ€nder nach dieser Geschichte allerdings nicht mehr gewesen sein…