Was ist denn eigentlich ein Kondom?

Kam mir beim Nachdenken über den Papst so in den Sinn. Wegen des Doms im Kondom. Häh?

Laut Wikipedia steht „Kon“ für den Gott des Regens und des Südwindes in der Mythologie der Inka. Außerdem ist Kon ein Ort in Indien und Koń ein Ort in Polen, aber das ist vielleicht nicht so wesentlich (wenn man mal außer Acht lässt, dass der letzte Papst auch aus Polen kam). „Gott des Regens und des Südwindes“, ja. Spritzende Flüssigkeiten spielen ja beim Kondom (bzw. innerhalb desselben) durchaus eine bedeutende Rolle, und manche bezeichnen Ihre Genitalgegend auch als „Süden“.
Inka-Gott also. Und für den braucht man natürlich einen Dom, einen Kon-Dom (ja, mit dem hoch aufragenden Turm…). Und schaut Euch mal die Form des Grundrisses an: der Kölner Dom ist gerippt & genoppt – und sogar ein Penisring ist dabei…

Was würde der Papst nun sagen, wenn er das wüsste? „Alles Ketzer, die heimlich in ihrer Unterhose obskuren Inkagöttern huldigen…“

Was will der Papst mit den Kondomen?

Nun geistern seit ungefähr einer Woche etliche Meldungen durchs Netz, die sich mit der Freigabe der Kondome durch „unseren“ Benedikt beschäftigen. Zugegeben, die Liste der erlaubten Fälle ist kurz, aber immerhin; schließlich ist das das erste Mal, dass ein katholischer Kirchenfürst – der ausgerechnet noch eigentlich eher als konservativ gilt – die Verdammung der Kondome etwas relativiert, wenn auch nicht gleich aufhebt.
So weit, so gut. Die andere Meldung, die gerüchteweise durch das Internet schwirrt, besagt, dass der Papst darüber nachdenke, noch zu Lebzeiten in den Ruhestand zu treten. Dies hat in der Neuzeit noch kein Papst gewagt, auch wenn es kirchenrechtlich möglich ist. Auch damit habe ich kein Problem, Papst sein ist weiß Gott bestimmt anstrengend.

Wenn aber nun diese beiden Meldungen zusammen gelesen werden (Papst will in den Ruhestand / Papst hält Kondome für hilfreich), drängelt sich mir unwillkürlich ein ganz anderer Gedanke auf. Wer weiß – vielleicht hat Benedikt ja ganz andere Pläne als sich zur Ruhe zu setzen…

Nachdenklich grüßt,

Euer Robert