Kondomwürfe

Kondome richtig zu werfen, ist gar nicht so einfach. Ganze Schachtel? Kein Problem. Einzelne Siegelfolie? Mit 50% Zielabweichung, sicher, aber immerhin. Aber Kondome, aufgeblasen? Versucht es mal – die machen sich sowas von selbständig… na ja, egal. Einige unseren südlichen Nachbarn (ja, ich meine die Bayern) fanden jedenfalls, dass das Bewerfen von Demonstranten mit Kondomen eine wirksame Gegendemo darstellt. Das fand offenbar die Polizei auch – das Gefahrenpotenzial bei Verletzungen durch herumfliegende Kondome wird offenbar von uns immer wieder unterschätzt:

In Freiburg demonstrierten Anhänger der katholischen Piusbrüderschaft vor der Geschäftsstelle von ProFamilia, die unter anderem Beratung bei Schwangerschaftsabbruch anbietet (…) Die Gegendemonstranten bewarfen die rund 120 Teilnehmer der Demonstration mit aufgeblasenen Kondomen. Die radikalen Katholiken musste von einem starken Polizeiaufgebot geschützt werden.

Ja, so stand es letzte Woche bei GayÖsterreich.at. Ich weiß nun nur nicht, ob das „starke Polizeiaufgebot“ die armen Extremkatholiken wirksam vor dem Kondomhagel schützen konnte, oder ob die Demonstration dann vielleicht als erotische Gruppen-Freilicht-Veranstaltung endete, angesichts dieser eindeutigen Angebote seitens der Gegendemonstranten…

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