Die „WELT“ als Sex-Ratgeber!?

Die „WELT“ ist ja nun nicht gerade als Organ für die erotische Körperpflege bekannt, sondern widmet sich ja eigentlich so wichtigen Themen wie Politik und anderem Blabla, wofür viele Leute dann viel Geld ausgeben… Na ja, nicht mein Thema. Der Bloggerkollege Pantelouris ist da mit „Print würgt“ viel kompetenter, wie er erst kürzlich mit diesem Artikel sehr schön bewiesen hat, genau wie das BildBlog, dass sich sehr kurz und prägnant soeben erst mit dem Unterschied zwischen WELT und WELT kompakt beschäftigt hat. Ach ja, also die WELT, genau. Dort findet man (in der Online-Ausgabe) unter dem Titel „Zu Hause ist es doch am schönsten“ eine Auflistung von „Utensilien, mit denen man spielen kann“. Dort erwähnt ist unter anderem der „Eisdildo“:

Mit einem Kondom und ein bisschen Wasser ist schnell ein eigener Dildo gebastelt. Das Kondom mit Wasser gefüllt in den Gefrierschrank legen und dann langsam damit über die Haut fahren und entspannen.

Offensichtlich hat der Mann das noch nie gemacht. Ich schon. Gummi ist elastisch, Mann. Und wenn man da Wasser reinfüllt und das Ganze gefrieren lässt – einen Dildo kriegt man damit nicht hin. In normalen Gefrierschränken wird’s eher eine Art platter Biberschwanz mit Riefen – und selbst wenn jemand den Luxus einer Kühlkammer besitzt, in welcher man das gefüllte Kondom zur Formerhaltung hängend gefrieren könnte, hätte dieser jemand hinterher damit nicht viel Freude. Erstens dehnt sich Wasser beim Gefrieren (und zwar nicht unbedingt gleichmäßig), und zweitens hängt das Ganze dann merklich nach unten durch…
Schuster, bleib bei deinem Leisten 🙂

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