Ein Fall für den Kondomkönig

Was will uns Google damit sagen?

Kondom geplatzt: Präsident tot?

So könnte man jetzt über diesen kurzen Beitrag berichten – und damit die Spirale der Verwirrung noch einen Tick weiter drehen… und Google ist schuld. Genauer gesagt: Google Alerts, mein Frühwarnsystem für Kondome im Netz. Soeben tickerte nämlich folgende Meldung in mein Postfach:
Google Alerts Screenshot
Offensichtlich konnte er sich, ähem, nicht mehr länger halten…
(Ich trau mich ja gar nicht, den Link anzuklicken, um eventuell herauszufinden, was das mit Kondomen zu tun hat… meines Wissens war Michael Sata katholisch…)

Google ist mal wieder witzig heute

Leute, googelt bloß nicht nach „Weltkondomtag“. Erstens gibts den offiziell gar nicht, und zweitens hat Google dazu seine ganz eigene Meinung:
weltkondomtag
Danke, Google, für Dein Vertrauen in dieses Produkt.

Drauf, ran, rein? Von wegen.

Manche Wege sind weiter, als man denkt – zum Beispiel der vom Kondom bis zur Vagina, also auf gut Englisch „from Condom to Pussy“, in Frankreich jedenfalls.
Google Maps - from Condom to Pussy
Gute Reise!

Screenshot (c) Google Maps

Android mag keine Kondome? Bizarr.

Ich verlinke ja nicht so wahnsinnig gern zum „Spiegel“, aber gestern fand ich doch einen interessanten Beitrag, der sich mit der Autokorrektur-Funktion des Betriebssystems „Android“ (neueste Version mit dem Codenamen „Kitkat“) befasst. Was das mit Kondomen zu tun hat? Nun, „condom“ gehört (zumindest in der englischen Version) zu den Wörtern, die explizit von der Autokorrektur ausgeschlossen sind:

„Ich versuche, per Swype-Funktion das Wort ‚Kondom‘ einzugeben und bekomme ‚Kondition‘ oder ‚Konfusion'“, zitiert „Wired“ Jillian York, eine Sprecherin der Electronic Frontier Foundation, die sich für Bürgerrechte einsetzt. „Es gibt keinen Kontext, in dem das irgendeinen Sinn ergibt. Werd erwachsen, Android.“
Ungefähr 1400 Wörter soll Google bei KitKat auf eine Art Blockierliste gesetzt haben. Das Wörterbuch behandelt sie, als würden sie nicht existieren.

Der Artikel zitiert im Wesentlichen einen Beitrag aus dem Magazin WIRED, in dem es auch sehr schön heißt:

Taken as a whole, Google’s list suggests not only a surprising discomfort with sexuality, but also reproductive health and undergarments.

Johoho, und ’ne Buddel voll Rum. Aber hej: Nix neues, eigentlich. In Amerika ist auch Pornoindustrie und Prüderie ja kein Widerspruch.

They’re Gummi

Wahrlich, sind die bekannten Kondome ein klassisches Jungs am nächsten friend. They’re Gummi Verhütungsmethoden anerkannt zu unerwünschten Schwangerschaft zusammen mit dem gefürchteten std oder Helps. They verhindern, elastisch und unglaublich dünn Speicher oder Gummi hergestellt werden material. And Sie überrascht zu entdecken, dass Sie zur Verfügung Kondome available for sale finden now and von denen die meisten sogar aromatisierte Kondome, um Ihnen Möglichkeiten bieten werden.
Wirklich, es ist so erstaunlich, wie eine solche Nutzung der Kondome ist durch die years. Really verändert, seit 1884 wurde Latex Material die einzige wirkliche Gegenstände, die daran gewöhnt, diese Verhütungsmethoden zu produzieren war bis 1912. Which war einst das sehr originell von Condom begonnen, known. Then werden diese Entdeckung bereitete schließlich den Weg in die für die verschiedenen Bauarten und Typen von Kondomen für alle Arten von Personas zusammen mit den Typen von Menschen. (Canalblog)

Ja. Genau. Nicht? Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mich bei meiner Kommunikation mit anderssprachigen Menschen auch immer auf den Google Translator verlasse? Nein? Seltsam…

Kindergeschichten?

Google weiß alles besser. Ich blättere ja nun ab und zu im Web, um Neues und Interessantes aus der Welt der Kondome zu finden – aber unser Suchmaschinenriese meint immer mich belehren zu müssen:
Kondomgeschichten oder Kindergeschichten?
Offensichtlich pflegt Google sein familienfreundliches Image auch auf diese Weise.